Risiken

Aufgrund der unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten von Lacken und Hölzern ist das Ergebnis vorher nicht 100% absehbar. Außerdem ist es stark abhänging von der Qualität der Hölzer und der Lackierung. Wenn der Lack und das Holz keinen optimalen Verbund haben, dann kann es u.U. zu Lackabplatzern kommen. Unsere Erfahrungen mit Nitro Lackierungen haben allerdings durchweg positive Ergebnisse gebracht. Nitro Lack ist erheblich weicher und bei Relic Bodys ist die Oberfläche wegen der Gebrauchsspuren nicht durchgängig, somit entstehen bei der Behandlung keine großen Spannungen zwischen Holz und Lack.

Bei Les Paul artigen Gitarren ist das Risiko neben dem Lack das Binding. Es gerät bei der Abkühlung unter erhöhte Spannungen und in sehr seltenen Fällen können sich Einzelteile lösen.

Durch unsere langjährige Erfahrung haben wir den Prozess und das Handling stetig optimiert. Es ist uns gelungen, die Risse bei neu lackierten Bodys und Hälsen stark zu minimieren, so dass nachher ein „Closet Clean“ Look entsteht. Die harten Acryl Lacke bekommen meist nur noch feine Risse.
Der Klangzugewinn durch den gerissenen Acryl Lack ist spür- und hörbar.

Da jede Gitarre ein Einzelstück ist, geht jeder Behandlung ein individuelles Beratungsgespräch voraus.